Umzugscheckliste für Bonn

Von acht Wochen vorher bis zum Tag danach. Alles, was Sie erledigen sollten, in der richtigen Reihenfolge.

Jetzt kostenfreien Besichtigungstermin vereinbaren

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Ein Umzug besteht aus vielen kleinen Aufgaben, und die meisten davon haben einen richtigen Zeitpunkt. Wer zu spät anfängt, zahlt drauf: Gute Umzugstermine sind zum Monatsende schnell weg, und eine Halteverbotszone braucht ihren Vorlauf.

Diese Checkliste geht die Wochen vor Ihrem Umzug der Reihe nach durch. Arbeiten Sie sie von oben nach unten ab, dann bleibt am Umzugstag nichts liegen.

8 Wochen vorher

  • Umzugstermin festlegen und Umzugsunternehmen buchen. Das ist der wichtigste Punkt der ganzen Liste. Monatsenden und die Sommermonate sind früh ausgebucht.
  • Urlaub beantragen. Planen Sie den Umzugstag und mindestens einen Tag danach ein.
  • Alten Mietvertrag prüfen. Kündigungsfrist, Rückgabetermin und was zur Endrenovierung vereinbart ist.
  • Aussortieren. Alles, was nicht mitkommt, kostet auch keinen Transport. Verkaufen, verschenken oder entsorgen.
  • Möbelplanung für das neue Zuhause. Passt der Schrank durch die neue Tür, passt die Küche in den neuen Raum?

Bei uns können Sie die kostenfreie Besichtigung schon in dieser Phase vereinbaren. Danach wissen Sie, was Ihr Umzug kostet, und können den Rest darauf aufbauen. Eine Übersicht finden Sie unter Umzugskosten in Bonn.

6 Wochen vorher

  • Nachsendeauftrag bei der Post einrichten. Lieber zu früh als zu spät, er lässt sich verlängern.
  • Verträge ummelden oder kündigen. Strom, Gas, Internet, Telefon, Rundfunkbeitrag, Versicherungen.
  • Schule und Kindergarten informieren. Bei einem Wechsel innerhalb Bonns oder ins Umland braucht die Anmeldung Vorlauf.
  • Umzugsmaterial besorgen. Kartons, Klebeband, Luftpolsterfolie und Beschriftungsstifte. Bei uns können Sie Kartons ausleihen, siehe Verpackungsmaterial.
  • Bei Pflegegrad: Antrag stellen. Ein Zuschuss der Pflegekasse muss vor dem Umzug bewilligt sein. Sprechen Sie uns an, wir kennen die Abläufe.

4 Wochen vorher

  • Halteverbotszone beantragen lassen. Gerade in der Südstadt, in Poppelsdorf oder in Beuel entscheidet der Parkplatz vor der Tür darüber, wie lange der Umzug dauert. Wir übernehmen das auf Wunsch, siehe Halteverbotszone.
  • Küchenschränke leeren und Vorräte aufbrauchen. Was Sie jetzt essen, müssen Sie später nicht tragen.
  • Renovierung in der alten Wohnung planen. Handwerker sind ebenfalls ausgebucht.
  • Freunde und Familie informieren. Wer helfen soll, braucht ebenfalls Vorlauf.
  • Sperriges klären. Klavier, Tresor, Aquarium oder Gartenmöbel gehören ins Angebot, nicht in die Überraschung am Umzugstag.

2 Wochen vorher

  • Kartons packen. Beginnen Sie mit allem, was Sie selten brauchen: Bücher, Deko, Saisonkleidung.
  • Beschriften. Auf jeden Karton der Zielraum und der grobe Inhalt. Das spart am Umzugstag mehr Zeit, als man denkt.
  • Schwere Sachen in kleine Kartons. Bücher in große Kartons zu packen ist der Klassiker, den hinterher niemand hochheben kann.
  • Elektronik sichern. Datensicherung machen und Kabel fotografieren, bevor Sie sie abziehen.
  • Wertsachen gesondert legen. Schmuck, Bargeld und wichtige Dokumente nehmen Sie selbst mit, nicht in den Transporter.
  • Schlüsselübergabe organisieren. Termin mit altem und neuem Vermieter abstimmen.

1 Woche vorher

  • Notfallkiste packen. Was Sie am ersten Abend brauchen, kommt in eine Kiste, die zuletzt einsteigt und zuerst aussteigt.
  • Internet und Strom im neuen Zuhause aktivieren. Am besten so, dass alles am Einzugstag schon läuft.
  • Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen. Mindestens 24 Stunden vorher, sonst tropft es im Transporter.
  • Waschmaschine vorbereiten. Wasser ablassen und die Transportsicherung einsetzen.
  • Pflanzen und Haustiere planen. Beides fährt besser im eigenen Auto mit.
  • Letzte Besorgungen. Getränke und etwas zu essen für den Umzugstag.

Am Umzugstag

  • Wege frei machen. Flure, Treppenhaus und der Bereich vor der Haustür sollten geräumt sein.
  • Team einweisen. Kurz zeigen, was mitkommt, was empfindlich ist und was stehen bleibt.
  • Zählerstände ablesen. Strom, Gas und Wasser in der alten und in der neuen Wohnung, am besten mit Foto.
  • Übergabeprotokoll ausfüllen. Mit Zeugen und Fotos vom Zustand der Räume.
  • Endreinigung der alten Wohnung.
  • Nichts vergessen. Keller, Dachboden, Garage, Briefkasten und Balkon zum Schluss noch einmal kontrollieren.

Nach dem Umzug

  • Ummeldung beim Bürgeramt. Nach § 17 Bundesmeldegesetz haben Sie dafür zwei Wochen Zeit.
  • Adresse überall aktualisieren. Bank, Arbeitgeber, Versicherungen, Ärzte, Abos und Online-Konten.
  • Kfz ummelden, falls sich der Zulassungsbezirk ändert.
  • Rechnung aufheben. Umzugskosten lassen sich unter Umständen steuerlich geltend machen, dafür brauchen Sie Rechnung und Überweisungsbeleg.
  • Kartons zurückgeben. Bei uns bekommen Sie 1 € je zurückgegebenem Karton erstattet.
  • Ankommen. Nachbarn kennenlernen und die erste Kiste in Ruhe auspacken.

Die Notfallkiste

Diese Kiste fährt zuletzt in den Transporter und wird zuerst ausgeladen. Hinein gehören:

  • Ausweise, Mietverträge und wichtige Unterlagen
  • Medikamente und eine kleine Hausapotheke
  • Ladekabel und Mehrfachsteckdose
  • Toilettenpapier, Seife und Handtuch
  • Wechselkleidung für einen Tag
  • Bettwäsche für die erste Nacht
  • Werkzeug, Schere und Cuttermesser
  • Kaffee, Wasser und etwas zu essen

Drei Fehler, die den Umzugstag teuer machen

Zu spät buchen. Wer zwei Wochen vor Monatsende anfragt, bekommt selten noch den Wunschtermin. Und wer ausweichen muss, zahlt oft doppelt: einmal für die Überschneidung zweier Mieten, einmal für die Hektik.

Kein Parkplatz vor der Tür. Zwanzig Meter mehr Laufweg klingen nach nichts. Bei mehreren hundert Gängen summiert sich das zu Stunden, und Arbeitszeit ist der größte Posten in jedem Umzugsangebot.

Sperriges verschweigen. Ein Klavier, ein Tresor oder ein Kleiderschrank, der nicht durchs Treppenhaus passt, verändert die Planung grundlegend. Wenn wir das vorher wissen, bringen wir den Möbellift mit. Wenn wir es erst am Umzugstag erfahren, steht das Team davor.

Ihren Umzug in Bonn planen

Sie müssen diese Liste nicht allein abarbeiten. Vieles davon übernehmen wir auf Wunsch: Verpackung, Halteverbotszone, Möbel- und Küchenmontage bis hin zum kompletten Rundum-sorglos-Umzug.

Am besten fangen Sie mit einer kostenfreien Besichtigung an. Danach steht der Preis fest und Sie wissen, was Sie selbst erledigen möchten und was wir übernehmen.

Weitere Antworten finden Sie in unseren häufigen Fragen.

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